Archiv für den Monat Januar 2014

Audienz am Fels: Eugen Hüsler im Gespräch

Eugen Hüsler

© Eugen Hüsler

Wer sich mit dem Thema Klettersteige beschäftigt, der stolpert unweigerlich über einen Namen: Eugen E. Hüsler. Der bärtige Schweizer kennt so gut wie jeden Eisenweg der Alpen und gilt als der Entdecker des modernen Klettersteigens. Schon vor einigen Jahrzehnten begann Hüsler über seine Erlebnisse auf den Eisenwegen zu schreiben. Mittlerweile hat er über 100 Klettersteig- und Wanderführer sowie etliche Klettersteig-Bildbände verfasst. Viele davon stehen auch in meinem Bücherregal und helfen mir immer wieder bei der Tourenplanung. Wie er zum Klettersteigen kam und was er heute darüber denkt, das erfahrt Ihr im folgenden Interview.

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Der erste Klassiker: Klettern am Monte Albano (D/E)

Monte Albano

Andächtig blicken wir die schroffe Felswand hinauf, die direkt oberhalb des Ortes Mori mehrere hundert Meter in die Höhe ragt. Nur wenn man genau hinsieht, kann man das dünne Stahlseile erkennen, das sich ab und an in der Oktobersonne spiegelt. An diesem brütend heißen Tag im Herbst 2011 steht uns ein echter Klassiker bevor: Unweit von Arco befindet sich die Via attrezzata Monte Albano, der erste und einst schwierigste Sportklettersteig der Alpen. Extrem steil und höllisch ausgesetzt führt der 185 Höhenmeter lange Weg hinauf zum Ausstieg am Gipfelplateau. Dabei bietet die nach Süden gewandte Felswand keinerlei Schutz vor der Sonne, weshalb gerade im Sommer nicht zur Mittagszeit geklettert werden soll. Doch als wir uns den ersten Versicherungen nähern und die Karabiner einklinken, höre ich ganz deutlich die zwölf Schläge der Kirchturmglocken… Weiterlesen

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Unterwegs am Camino del Rey – dem gefährlichsten Wanderweg der Welt

Camino del Rey

Der baufällige Camino del Rey in der El Chorro-Schlucht nahe Malaga war lange Zeit in Vergessenheit geraten und fiel in einen Dornröschenschlaf, aus dem ihn erst ein Internet-Video vor wenigen Jahren wieder erweckte. Seitdem machen sich immer mehr Abenteuerlustige auf, um den baufälligen Pfad, der einst für den Bau einer Wasserkraftanlage errichtet wurde, zu finden und die drei Kilometer lange Strecke in schwindelerregender Höhe abzulaufen. Auch Marcel war vom „Camino“ fasziniert und reiste im November nach Spanien, um sich auf den sagenumwobenen Weg zu machen. Wie er seinen Trip erlebt hat, könnt Ihr hier nachlesen.

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